PRESSESTIMMEN

Auftauchen

(Kurzzitate – Auswahl)

„Selten war die Umsetzung des Themas „körperliche Liebe“ von solch ungeschminkter Klarheit.“ SZ

„Leidenschaft, das Leben und das Sterben einer Liebe. Eine junge, moderne Frau im Kräftemessen mit sich und der Welt. Vormerken fürs Kino!” BR-Online

„Schonungslos radikal will Korn die Geschichte; und ihre Hauptdarstellerin exerziert das „Radikale in seiner äußeren Form“ durch, mit exhibitionistischem Mut und zerbrechlicher Unerbitterlichkeit.“ Frankenpost

„Korn findet dafür ebenso freizügige wie radikale Bilder, die durchaus zu beeindrucken wissen." Programmkino

„Eine Intensität, die einen an die vergleichbare Intensität & Schamlosigkeit der Exzessivität von Oshimas einstigen Skandalon „Im Reich der Sinne“ denken lässt.“ Titel Magazin

„Uneitel und sympathisch, dabei von großer Stilsicherheit.“ Neues Deutschland

„Der Abschlussfilm der Münchner Regisseurin Felicitas Korn von der Hochschule für Fernsehen und Film ist ein Erotikdrama, das nicht nur knistert, sondern per Stromschlag unter die Haut geht.“ Welt kompakt

“A very intimate look at the pleasures and perils of young love.“ Hannah McGillan

“Sexually frank, formally elegant, directed with confidence and empathy, “Auftauchen” is a compelling debut from an important new talent.” EIFF

“This notable debut from Munich-trained writer-director Felicitas Korn carries an erotic and emotional charge that doesn’t rely on visual or verbal histrionics for its protag’s confusion. Highly accessible pic.” Variety

“A most daring and excellent executed film.“ Natfilm Festival Copenhagen

„Der Film, angetrieben mit Beats von Tocotronic und PJ Harvey, pulsiert vor Kraft. Die radikal-naturalistische Kameraarbeit macht weder vor exzessiven Liebesakten noch vor Erbrochenem oder einem abgetriebenen Foetus halt. Und trotzdem ist da die Zerbrechlichkeit einer jungen Frau zu spüren, die davon träumt, in die Liebe einzutauchen und nie wieder auftauchen zu müssen. „Das Thema brannte mir auf der Seele“, sagt Jungregisseurin Korn über ihren ersten Spielfilm. Bleibt zu hoffen, dass es da noch weitere Brandherde geben wird.“ Der Spiegel

 

Auftauchen

(ausführliche Kritiken – Auswahl)

„Die hohe Schule der Erotik: Auftauchen. […] Selten war die Umsetzung des Themas „körperliche Liebe“ von solch ungeschminkter Klarheit.“ SZ

„Hof präsentiert wieder viele neue Talente. Zu denen zählt der Festivalchef die ehemalige Filmtage-Mitarbeiterin Felicitas Korn, die unter dem Titel „Auftauchen“ ihren ersten Spielfilm vorstellt – die Geschichte eines Mädchens, das, auf der Suche nach den wahren Momenten, durchs Leben stürmt und dann der Liebe begegnet.“ Ralf Sziegoleit, Frankenpost

„Alf Mayer empfiehlt in Hof besonders drei Festivalfilme: "Auftauchen" von Felicitas Korn (Prädikat "wertvoll") […]. Zu "Auftauchen" meinte die FBW: "Die unmögliche Liebe eines jungen Paares inszeniert dieser frische, präzise Film radikal, freizügig und tabulos. Das wirkt ungekünstelt und leidenschaftlich, authentisch. Verblüffend gelungen auch, was mit zum Schwierigsten im Kino gehört: die Liebesszenen. Der dokumentarisch geprägte Debütfilm ist vor allem auch die Sternstunde einer jungen, exzessiven und mutigen Schauspielerin: Henriette Heinze als Nadja." Filmbewertungsstelle Wiesbaden - Presseportal.de / Presseecho.de

„Hat Jens Friebe, junger, deutscher Popsänger doch recht? ("Es ist bestimmt nicht leicht, einen Film zu drehen. Doch es ist fast genauso schwer, sich einen Film zu Ende anzusehen von einem deutschen Regisseur.") Ich sehe einen Leichenfledder-Film und einen mit der Erkenntnis: "Es ist besser Schafe zu züchten, als Magengeschwür". Soll ich Schafe züchten gehen? Nein, lieber mal einen Vitamin essen und wieder ins Kino. Und dann die erste Entdeckung: "Auftauchen" von Felicitas Korn. Abschlussfilm von der Münchner Filmhochschule. Die Musik von Anne Clark, Tocotronic und PJ Harvey treibt die Bilder an. Die Geschichte einer kurzhaarigen, jungen Frau, die vor Energie berstend in Clubs tanzt, viel und guten Sex hat, sich verliebt in einen langhaarigen Jungen. Leidenschaft, das Leben und das Sterben einer Liebe. Eine junge, moderne Frau im Kräftemessen mit sich und der Welt. Vormerken fürs Kino!” Sandra Vogell, BR-Online

„So, wie die beiden sich lieben – körperlich und seelisch -, könnten sie, für ein paar „beste Momente“, ganz aufgehen ineinander. In der Schlüsselszene aber liegt Nadja beklemmend allein da, verlassen, als wär’s für immer. Nur noch der Zuschauer ist bei ihr. Anderthalb Stunden lang lässt er sie kaum eine Sekunde aus den Augen: Obsessiv drängt ihm die Regisseurin Felicitas Korn den Film auf; und stößt ihn zugleich damit ab. Schnelle, von Lichtblitzen und Farbsplittern durchzuckte Bilder der Hand- und Subjektivkamera, rasant geschnitten zum Beat harter Rockmusik, oder als Kontrapunkt, lange mit Voyeursgeduld forschende Einstellungen rücken den Figuren auf die Pelle, buchstäblich. Keine Grenzen setzt die Regisseurin der Kamera: Weder vor dem blanken Fleisch exzessiver Liebesakte noch vor gynäkologischen Vorfällen macht sie Halt, nicht vorm Stuhlgang, nicht vor Erbrochenem. Schonungslos radikal will Korn die Geschichte; und ihre Hauptdarstellerin exerziert das „Radikale in seiner äußeren Form“ durch, mit exhibitionistischem Mut und zerbrechlicher Unerbitterlichkeit: Henriette Heinze zeigt Nadja „ganz leise anders, von innen heraus“. Michael Thumser, Frankenpost

Es geht ums „Ficken“. Auf der Oberfläche. Und die, das sagt jedenfalls der amerikanische Künstler Alex Katz, ist das Aufregendste, was es gibt. „Dort trifft unser Blick auf den Gegenstand und reflektiert.“ […] Für Felicitas Korn sind die Sexszenen das Grundgerüst des Films. Jeder Moment der Entwicklung zwischen Nadja und ihrem Freund Darius findet Ausdruck in einem gefilmten Sexakt. Diese Sequenzen sind wie Kapitelüberschriften oder Zusammenfassungen dessen, was beziehungstechnisch zwischen den beiden abgeht. Der Sex ist mutig inszeniert, balanciert erfolgreich auf dem schmalen Grat zwischen Porno und Erzählkino. [… ] Felicitas Korn betrachtet und inszeniert die Leidenschaft der jungen Frau als etwas Positives. Und sie habe der Frage nachgehen wollen: „Was passiert mit einer Frau, die in einer Gesellschaft, in der intellektuelle Fähigkeiten am höchsten gewertet werden, die reine, körperliche Kommunikation sucht?“ Die Antwort darauf ist dieses Jahr in Hof zu sehen.“ Mareille Klein / Matthias Zuber, Frankenpost

„Sehenswert waren die Produktionen „Auftauchen“ und „Bumm! Schlachtfeld Familie“: In AUFTAUCHEN schildert die Regisseurin Felicitas Korn das Leben einer  jungen Frau an einem beruflichen und privaten Wendepunkt. Korn findet dafür ebenso freizügige wie radikale Bilder, die durchaus zu beeindrucken wissen. Auch das intensive Spiel der Hauptdarstellerin Henriette Heinze überzeugt. Ebenso kinotauglich und gut angekommen beim Publikum ist […]“ Kalle Somnitz und Anne Wotschke, programmkino.de

„[…] und Felicitas Korns Spielfilm "Auftauchen" beeindruckten: Formal wagemutig zwischen ungewöhnlichem Gegenwartsporträt und Klischees lavierend, waren dies zwei Höhepunkte in einem Programm, das sonst aus eher vage bleibenden Ausbruchsversuchen bestand.“ Rüdiger Suchsland,Berliner Zeitung

„In dieser von Henriette Heinze mit Kraft & Leidenschaft verkörperten Nadja hat Felicitas Korns „Auftauchen“ sein darstellerisches Zentrum & Rätsel, und in der Radikalität der erotischen Kamera (Kay Gauditz) und deren Montage eine Intensität, die einen an die vergleichbare Intensität & Schamlosigkeit der Exzessivität von ferne an Oshimas einstiges Skandalon „Im Reich der Sinne“ denken lässt.“ Wolfram Schütte, Titel Magazin

„Uneitel und sympathisch, dabei von großer Stilsicherheit der jungen Regisseurin und Autorin Felicitas Korn geprägt, war der Film AUFTAUCHEN über eine Amour Fou zwischen einer Kunststudentin und einem Zivi.“ F.-B. Habel, Neues Deutschland

„Wer sich nach dem sommerlichen Partymarathon eine Verschnaufpause gönnt, kann heute vom Sofa aus eine Entdeckung machen: im ZDF, im stets spannenden „Kleinen Fernsehspiel“ läuft mit „Auftauchen“ ein ganz besonderer München-Film – die nicht nur körperlich intensive Liebesgeschichte zwischen der 26-jährigen Nadja und dem 20-jährigen Darius. Der Abschlussfilm der Münchner Regisseurin Felicitas Korn von der Hochschule für Fernsehen und Film ist ein Erotikdrama, das nicht nur knistert, sondern per Stromschlag unter die Haut geht weniger wegen der unzensierten Liebeszenen. Vor allem angesichts der Hingabe, mit der Nadja ihre Sehnsucht nach Liebe zu stillen sucht. Für „Auftauchen“ wurde Korn beim Filmfestival in Brooklyn mit dem Best New Director Award ausgezeichnet.“ Welt Kompakt

„Schon seit zehn Jahren ist die ZDF-Reihe „Gefühlsecht“ ein Schaufenster für den deutschen Nachwuchsfilm. Manchmal entdeckt man darin echte Perlen – authentische Filme, über die man noch staunen kann. Felicitas Korns erotisches Drama, der Abschlussfilm der diesjährigen Serie, ist so einer. Nicht, weil sich darin zwei junge Menschen ausgiebig an die Waesche gehen, sondern weil er mit ungeschminkter Klarheit von Liebessehnsucht und sexueller Abhaengigkeit erzaehlt. Grandios mimt Henriette Heinze die Fotografiestudentin Nadja, die glaubt, in der Vereinigung mit dem wesentlich jüngeren Zivi Darius (Golo Euler) den Sinn des Lebens zu finden. Doch der Adonis entzieht sich jeder Verantwortung; Nadja muss abtreiben, verliert Studienplatz und Job. Die totale, kopflose Verschmelzung mit dem Partner ist bei Korn in der Gesellschaft auf Dauer nicht möglich. Trotzdem präsentiert die Regisseurin kein Heulstück. Im Gegenteil, der Film, angetrieben mit Beats von Tocotronic und PJ Harvey, pulsiert vor Kraft. Die radikal-naturalistische Kameraarbeit macht weder vor exzessiven Liebesakten noch vor Erbrochenem oder einem abgetriebenen Foetus halt. Und trotzdem ist da die Zerbrechlichkeit einer jungen Frau zu spüren, die davon träumt, in die Liebe einzutauchen und nie wieder auftauchen zu müssen. „Das Thema brannte mir auf der Seele“, sagt Jungregisseurin Korn über ihren ersten Spielfilm. Bleibt zu hoffen, dass es da noch weitere Brandherde geben wird.“ Der Spiegel

“A very intimate look at the pleasures and perils of young love. […] In her frank, stylish debut feature, Felicitas Korn displays infectious energy, startling emotional insight and a rare command of that most awkward of filmmaking challenges: the sex scenes.” Hannah McGill, Artistic Director EIFF

“Korn’s directing is highly assured. Take the way in which she maps style and technique onto the development of tone and theme in the narrative. […] This approach, whereby the style mimics the emotional trajectory oft the narrative, is a formally elegant achievement, which perhaps recalls Gaspar Noé’s style more than any other filmmaker. Korn’s talent for formal balance also informs “Auftcuhen”’s  tightly symmetrical narrative. A sub-plot about Nadjas’s work as a pthogographer mirrors the primary storyline about Nadja’s romance with Darius. […] Korn balances this twin narrative expertly to develop a stark analysis of Nadja’s character. Sexually frank, formally elegant, directed with confidence and empathy, “Auftauchen” is a compelling debut from an important new talent.” James Rice, EIFF

„A mesmerizing utterly committed performance by Henriette Heinze as a young woman swept away by an amour fou makes „Breaking the Surface“ a breath of fresh air. […] this notable debut from Munich-trained writer-director Felicitas Korn carries an erotic and emotional charge that doesn’t rely on visual or verbal histrionics for its protag’s confusion. Highly accessible pic.” Derek Elley, Variety

“Auftauchen ist ein sehr erfrischender und genau beobachteter Debütfilm, der neben der ausgezeichneten Kameraarbeit, dem exzellenten Schnitt und einer ungeheuer treffenden Musikauswahl vor allem von der unglaublichen Präsenz der Hauptdarstellerin Henriette Heinze lebt.(...) Auf den ersten Blick mag Auftauchen ein Erotikdrama sein, einige Szenen jedenfalls sind von einer Freizügigkeit, wie man sie im verklemmten deutschen Kino selten bis nie zu Gesicht bekommt. Doch in Wirklichkeit geht es um viel mehr als um Sensationen oder billigen Voyeurismus. Es geht um das Sich-Verlieren in der Liebe, um die bedingungslose Auf- und Hingabe und darum, was dies mit einem anrichtet. Und nicht zuletzt darum, dass diese Form des Liebens heutzutage offensichtlich nur noch schwer durchzuhalten ist. Zwar handeln unzählige Songs und Filme davon, doch im realen Leben sind die Menschen lieber auf der Hut. Vielleicht ja deshalb, weil sie wissen oder erfahren haben, dass eine Leidenschaft wie diese das Auftauchen unendlich schwierig und oft genug auch sehr schmerzhaft macht. Wie sehr dies wehtun kann, davon gibt dieser zarte, feine und sehr realistische Film eine kleine Ahnung. Schade, dass man selten so ehrlich und aufrichtig von den Freuden und Schmerzen des Liebens erzählt bekommt. Umso besser, dass dieser Film hier eine große und sehenswerte Ausnahme bildet.” Kinozeit.de

 

Auftauchen

FBW-Gutachten zum Prädikat wertvoll

Keine Halbheiten des Lebens, sondern das Ganze mit allen Konsequenzen...

„Warum strahlst Du mich so an?“ – „Ich habe in zwei Minuten Geburtstag.“ „Wie alt wirst Du?“ – „Zwanzig.“

Mit diesem lakonischen Dialog beginnt die Liebesgeschichte der sechs Jahre älteren Fotografiestudentin Nadja mit dem „Zivi“ Darius. Es wird eine amour fou, eine verrückte und unmögliche Liebe unserer Tage. Felicitas Korn ist in ihrem Erstlingsspielfilm ein bemerkenswertes Porträt ihrer Generation gelungen, ihrer Lebenshaltungen und Lebenssüßungen.

Besonders bemerkenswert dabei ist die Radikalität des Entwurfs. Der Film führt seine Protagonisten durch alle Stadien der sexuellen Obsession – in einem freizügigen, tabulosen Stil –, skizziert dazu genauso präzise die Momente der Ernüchterung und des Zerfalls der Liebe. Die Regisseurin ergreift dabei konsequent die Partei ihrer Heldin, für die Konsequenz und Unbedingtheit ihrer Lebensmaxime. Sie will keine Halbheiten vom Leben, sondern das Ganze – auch um den Preis von Verzweiflung, Einsamkeit und Leid.

„Auftauchen“ ist vor allem auch die Sternstunde einer jungen Schauspielerin: Henriette Heinze als Nadja. Die Unbedingtheit ihres Gesichts, die Exzessivität des Spiels, auch das bewusste Ausstellen körperlicher Expression beeindrucken.

Die Affinität der Regisseurin zu einem dokumentarisch geprägten Inszenierungsstil gibt dem Film „Auftauchen“ seine Frische und Spontaneität. Der Film wirkt ungekünstelt, wirkt echt.

PRESSEKONTAKT

Zu Pressematerial bezüglich Felicitas Korn, wenden Sie sich bitte an info(at)felicitaskorn.de